Russland greift ein Dutzend ukrainische Regionen an, darunter Kiew, nachdem Witkoff Putin getroffen hat
Russland hat in der Nacht ein Dutzend ukrainische Regionen angegriffen und eine Welle ballistischer Raketen abgefeuert, nachdem der US-Gesandte Steve Witkoff Wladimir Putin getroffen hatte; Wolodymyr Selenskyj sagte, Moskaus Position habe sich nicht geändert, während der Kreml erklärte, er sei berei
Russland hat in der Nacht ein Dutzend ukrainische Regionen angegriffen, darunter die Hauptstadt Kiew. Es feuerte ballistische Raketen auf die Ukraine ab, kurz nachdem der US-Gesandte Steve Witkoff den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen hatte, um über eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche zu sprechen.
Die Medien nennen unterschiedliche Opferzahlen. France 24 berichtet unter Berufung auf die Kiewer Stadtbehörden von zwei Toten und mehr als 30 Verletzten in Kiew. Die South China Morning Post berichtet unter Berufung auf Selenskyj, dass bei den nächtlichen Angriffen auf ein Dutzend Regionen, darunter Kiew, mindestens zwei Menschen getötet und 34 verletzt wurden, darunter Kinder.
In Kiew wurden Wohnhäuser, Energieanlagen, Geschäftsräume und ein Kloster beschädigt. Die russischen Angriffe auf die Hauptstadt haben sich vor dem Winter verstärkt.
Laut France 24 heulten in Kiew die ganze Nacht über und bis in den Tag hinein die Luftalarmsirenen. France 24 berichtete außerdem, dass zwei Frauen im Alter von 50 und 60 Jahren bei einem Angriff auf einen belebten Markt in der östlichen Stadt Losowa getötet wurden. Dem Sender zufolge wurden Familien und Kinder aufgefordert, die frontnahen Städte Kramatorsk und Slowjansk zu verlassen. Gesondert berichtete er von zwei Verletzten in der Region Moskau nach einem großangelegten ukrainischen Drohnenangriff.
Der Kreml erklärte, er sei bereit, im nächsten Monat trilaterale Gespräche mit Kiew und Washington wieder aufzunehmen. Neue Ideen, die Witkoff mitbrachte und die mit europäischen Ländern und der Ukraine ausgearbeitet worden waren, wies er zurück. Die South China Morning Post berichtete, der Kreml habe sie als substanzlos bezeichnet. Die Berichte beschreiben die Vorschläge nicht und nennen weder ein Datum noch einen Ort für Gespräche.
Laut France 24 sprachen Witkoff und Putin stundenlang in Sankt Petersburg. France 24 berichtete zudem, dass US-Präsident Donald Trump in den vergangenen Tagen neue Sanktionen gegen Russland blockiert, eine Vereinbarung über den Kauf von russischem Diesel geschlossen und gefordert habe, Selenskyj zu ersetzen.
Was die einzelnen Seiten sagen
- Selenskyj sagte am Donnerstag, die Angriffe zeigten, dass sich Moskaus Position nicht geändert habe. France 24 zitierte ihn mit den Worten: „Das bedeutet, dass es keine wirkliche Änderung in seiner Haltung zu allem gegeben hat, was geschieht.“ Er sagte, Russland nutze „eindeutig die Verlangsamung der Luftabwehrlieferungen unserer Partner aus“. Er warf Russland vor, in Kiew gezielt Zivilisten anzugreifen, auch mit Streumunition. Die Berichte enthalten weder eine unabhängige Bestätigung dafür noch eine offizielle russische Stellungnahme zu den Angriffen.
- Russland fordert laut France 24, dass sich die Ukraine aus dem Teil von Donezk zurückzieht, den sie noch kontrolliert, und Beschränkungen für ihre Armee und ihre westlichen Bündnisse akzeptiert.
- Die Ukraine lehnt diese Forderungen als Kapitulation ab, unterstützt aber die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche.
- Witkoff nannte seine Gespräche mit Putin laut France 24 „konstruktiv“, sagte aber, „es bleibt noch wichtige Arbeit zu tun“.
- Trump sagte am Mittwoch, die Unterhändler seien einem Ende des Krieges „jetzt vielleicht so nah wie nie zuvor“, berichtete France 24.
- Moskau erklärt, in China werde ein Gipfeltreffen von Trump, Putin und Xi Jinping vorbereitet. Die Berichte enthalten keine Bestätigung aus Washington oder Peking.
Analyse
Die Angriffe und das Gesprächsangebot des Kremls weisen in unterschiedliche Richtungen. Zwei Lesarten sind möglich. Moskau könnte militärischen Druck nutzen, um seine Verhandlungsposition zu stärken. Oder der diplomatische Weg könnte von Entscheidungen auf dem Schlachtfeld getrennt sein. Vieles hängt von Details ab, die die Berichte nicht enthalten: vom Inhalt der Witkoff-Vorschläge, vom Datum möglicher Gespräche und davon, ob der von Moskau beschriebene Gipfel stattfindet. Auch die Debatte über Luftabwehrlieferungen und die Sanktionspolitik könnte die weitere Entwicklung prägen. Mehrere Gesprächsrunden in den vergangenen 18 Monaten führten laut France 24 zu keiner Einigung.
Wie wir das geprüft haben2 Quellen · 34/34 Aussagen gestützt · 3 KI-Prüfer
Quellen (2): France 24 · South China Morning Post
Unabhängige Ursprünge: 2 · Perspektiven: Asien; Westliche öffentliche Medien · Regionen: Asien, Europa
Prüfgremium: Claude, GPT-5.6 Sol, Kimi · Ergebnis: freigegeben. 34 Aussagen geprüft; 34 (100 %) von mindestens zwei Prüfern mit geprüftem Beleg gestützt. Überschrift von 3 der 3 Prüfer gestützt.
Abweichungen: keine. Jeder Prüfer hat alle geprüften Aussagen gestützt.
Bestätigt 7 · Berichtet 11 · Umstritten 0 · Verlässlichkeit: mittel
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