Silva und Wang Cong kämpfen um vakanten UFC-Titel im Fliegengewicht der Frauen
Natalia Silva und Wang Cong bestreiten am Samstag, 3. Oktober 2026, den Hauptkampf von UFC 332 in Salt Lake City, nachdem Valentina Shevchenko den Gürtel verletzungsbedingt niedergelegt hat.
Natalia Silva und Wang Cong sollen am Samstag, 3. Oktober 2026, um den vakanten UFC-Titel im Fliegengewicht der Frauen kämpfen. Der Kampf ist laut BBC und ESPN der Hauptkampf von UFC 332 im Delta Center in Salt Lake City.
Der Titel ist vakant, weil Valentina Shevchenko den Gürtel im September wegen einer Verletzung niedergelegt hat, wie beide Medien berichten. ESPN bezeichnet die Verletzung als nicht näher bekannt gegeben.
Silva ist 29 Jahre alt und hat in der UFC eine Siegesserie von acht Kämpfen. Wang ist 34 Jahre alt und geht mit einer Siegesserie von vier Kämpfen in das Duell. Sie kämpfte im Juli gegen Tracy Cortez.
Was die Medien berichten
Laut ESPN ist Silva in der UFC ungeschlagen. Ihr jüngster Sieg war demnach ein einstimmiger Punktsieg über die frühere zweimalige Strohgewichts-Championesse Rose Namajunas. ESPN berichtet außerdem, dass Wang Cortez bei UFC 329 besiegte und dass jeder Sieg ihrer Serie durch einstimmige Punktentscheidung zustande kam.
Laut BBC ist Silva die Nummer eins der UFC-Rangliste im Fliegengewicht, Wang liegt auf Platz sechs. ESPN führt Silva in seiner eigenen Fliegengewichts-Rangliste, einem separaten System, auf Platz 2. Die BBC berichtet, dass Silva über verschiedene Organisationen hinweg eine Siegesserie von 14 Kämpfen hat und als Favoritin gilt. Sie fügt hinzu, dass Silva gegen Shevchenko hätte antreten sollen, bevor dieser Kampf abgesagt wurde.
Die BBC berichtet, dies sei der erste Hauptkampf der Frauen in der UFC, seit Mackenzie Dern im Januar 2025 Amanda Ribas besiegte. Demnach bestritten zuletzt im Juni 2023 zwei Frauen den Hauptkampf einer nummerierten UFC-Veranstaltung, in einem Kampf, den Amanda Nunes gewann. Sollte Wang gewinnen, wäre sie laut BBC nach Zhang Weili die zweite chinesische UFC-Championesse.
ESPN berichtet, der Co-Hauptkampf sei Payton Talbott gegen Deiveson Figueiredo.
Was die Beteiligten sagen
Die BBC berichtet, dass Wang sich die Haare grün färbt, das Gesicht weiß schminkt und ein rotes Grinsen aufmalt, bevor sie Gegnerinnen gegenübertritt. Wang sagt, die Figur gehe auf die Joker-Spielkarte zurück, nicht auf den Batman-Bösewicht. „Sie steht für die stärkste Karte, also will ich die Stärkste sein“, sagte sie BBC Sport.
Zu ihrer Auswahl zitierte die BBC Wang mit den Worten: „Um ehrlich zu sein, war ich ein bisschen überrascht, aber wenn man sich die Rangliste ansieht, haben die Frauen, die vor mir platziert sind, entweder schon einen Kampf angesetzt oder gerade erst gekämpft.“
Einige Fans kritisierten laut BBC in den sozialen Medien die Veranstaltung und forderten einen Hauptkampf mit Kämpfern wie Jiri Prochazka, Ciryl Gane und Alex Pereira. Die BBC zitierte Wangs Antwort: „Ich habe im Moment nichts zu sagen. Nach meinem Kampf werden sie, denke ich, den Mund halten.“
Was die Berichte nicht enthalten
Die von Vocemundi gesichteten Berichte enthalten keine Stellungnahme von Silva, der UFC oder Shevchenko. Sie enthalten keine Erklärung der UFC für die Wahl von Wang. Das Ausmaß der Fan-Kritik wird nicht beziffert, und kein Kritiker wird namentlich genannt.
Analyse
Der Kampf besetzt einen Titel, der durch eine Verletzung und nicht durch ein Ergebnis im Käfig frei wurde. Der Stellenwert der Siegerin könnte daher teilweise davon abhängen, was Shevchenko als Nächstes tut. Die Berichte beschreiben weder ihre Verletzung noch etwaige Pläne für eine Rückkehr. Ein Sieg Silvas würde ihrem berichteten Status als Favoritin und bestplatzierte Herausforderin entsprechen. Ein Sieg Wangs würde China laut BBC die zweite UFC-Championesse bescheren, was nach Wangs Worten mehr chinesische Athletinnen und Athleten ermutigen könnte, den Sport auszuprobieren. Da die Berichte keine Erklärung der UFC enthalten, stützt sich die Begründung für die Kampfansetzung auf Wangs eigene Darstellung.
Wie wir das geprüft haben2 Quellen · 35/35 Aussagen gestützt · 3 KI-Prüfer
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