Londoner Jury spricht Russell Brand der Vergewaltigung und des sexuellen Übergriffs in drei Fällen schuldig
Der britische Komiker und Schauspieler Russell Brand wurde in Gewahrsam genommen, nachdem eine Londoner Jury ihn wegen Vorwürfen schuldig gesprochen hatte, die mehr als 20 Jahre zurückreichen. Das Strafmaß soll am Montag verkündet werden.
Eine Londoner Jury hat den britischen Komiker und Schauspieler Russell Brand am Donnerstag in einem Fall der Vergewaltigung und in drei Fällen des sexuellen Übergriffs schuldig gesprochen. Die Vorwürfe reichen mehr als 20 Jahre zurück.
Brand wurde nach den Urteilen in Gewahrsam genommen. Das Strafmaß soll am Montag verkündet werden.
Richter Joel Bennathan deutete an, dass Brand eine Gefängnisstrafe droht. The Guardian zitierte ihn mit den Worten, die Folge der Schuldsprüche sei „zwangsläufig eine erhebliche Haftstrafe“.
Laut France 24 wurde Brand in zwei Fällen der Vergewaltigung und in einem Fall des versuchten unsittlichen Übergriffs freigesprochen. The Guardian berichtete, er habe sich in drei Anklagepunkten wegen Vergewaltigung, in drei wegen sexuellen Übergriffs und in einem wegen versuchten unsittlichen Übergriffs für nicht schuldig erklärt. Der Zeitung zufolge betrafen die Anklagepunkte sechs Frauen, und die Vorwürfe erstreckten sich über 10 Jahre ab 1999.
Laut The Guardian beziehen sich die Schuldsprüche auf die Vergewaltigung einer Frau und die sexuellen Übergriffe auf drei weitere Frauen während eines Zeitraums von fünf Jahren in Brands Showbusiness-Karriere. Die Zeitung berichtete, die sexuellen Übergriffe hätten vor Brands Entourage an den Arbeitsplätzen der Frauen stattgefunden, darunter ein Radiosender und ein Fernsehstudio.
The Guardian berichtete außerdem, der Prozess am Southwark Crown Court habe vier Wochen gedauert. Die Jury aus vier Frauen und acht Männern habe acht Stunden und dreißig Minuten beraten. The Guardian und France 24 geben Brands Alter mit 51 Jahren an.
Was jede Seite sagt
- Brand: Er wies die Vorwürfe zurück. Er sagte, einige Vorfälle seien einvernehmliche Begegnungen gewesen, die nachträglich umgedeutet oder neu dargestellt worden seien, nachdem Vorwürfe in einer Dokumentation der Channel-4-Sendung Dispatches aus dem Jahr 2023 sowie in Berichten der Times und der Sunday Times veröffentlicht worden waren. An andere könne er sich nicht erinnern, sagte er. Laut France 24 sagte er aus, er sei als junger Mann von Sex besessen gewesen und habe einst ein promiskuitives Leben geführt, habe aber nie jemanden gezwungen, etwas gegen seinen Willen zu tun.
- Anklage: Ein Vertreter der Anklage beschrieb Brand als skrupelloses, berechnendes, manipulatives sexuelles Raubtier. Laut The Guardian sagte Staatsanwältin Riel Karmy-Jones KC, die Frauen hätten ein ähnliches Muster aus Komplimenten, Schmeicheleien und Flirten beschrieben, auf das eine Persönlichkeitsveränderung gefolgt sei. The Guardian zitierte sie mit den Worten: „Seine Augen veränderten sich, er rastete aus, von charmant zu beängstigend zu gemein.“
- Verteidigung: Laut The Guardian bestritt Brands Barrister Ian Winter KC, dass Brand ein Psychopath sei, der Menschen vergewaltigt und dies für normal gehalten habe. Er behauptete, Brand sei respektvoll gewesen, wenn Frauen Nein gesagt hätten, und argumentierte, grobes Verhalten beim Sex sei kein Verbrechen, wenn Einvernehmen bestehe. Er stellte auch die Frage, warum sich die Anklägerinnen nicht gewehrt hätten, und sagte: „Keine von ihnen hat sich gewehrt oder geschrien oder auch nur versucht zu gehen.“
- Metropolitan Police: In einer von The Guardian zitierten Erklärung würdigte Detective Superintendent Andy Furphy den Mut der Opfer und sagte: „Brand nutzte seinen Einfluss, seinen Status und seinen Ruhm, um Frauen nachzustellen und sie auszubeuten.“ Er rief alle, die Opfer einer Vergewaltigung oder eines schweren sexuellen Übergriffs geworden sein könnten, dazu auf, sich an die Polizei zu wenden.
Die von Vocemundi gesichteten Berichte enthalten keine Reaktion von Brand, seinem Anwaltsteam oder den betroffenen Frauen auf die Urteile. Sie geben nicht an, ob er Rechtsmittel einlegen will. Sie legen auch nicht dar, welche Vorwürfe den Schuldsprüchen und welche den Freisprüchen entsprechen.
Analyse
Die unmittelbare Frage ist die nach dem Strafmaß. Der Richter hat eine Gefängnisstrafe angedeutet, ihre Länge ist jedoch noch nicht bekannt. Die Berichte geben nicht an, ob Brand Rechtsmittel einlegen wird. Daher ist unklar, ob die Anhörung am Montag den Fall abschließen wird. Die Mischung aus Schuldsprüchen und berichteten Freisprüchen könnte darauf hindeuten, dass die Jury die Anklagepunkte getrennt abgewogen hat, auch wenn die Berichte ihre Begründung nicht beschreiben. Die Polizei stellte den Fall als Botschaft über Ruhm und Rechenschaftspflicht dar, was die Sicht einer einzelnen Institution ist. Ob ihr Aufruf weitere Anzeigen nach sich ziehen wird, ist nicht bekannt. Vocemundi bezieht zu diesen Fragen keine Position.
Wie wir das geprüft haben5 Quellen · 33/33 Aussagen gestützt · 3 KI-Prüfer
Quellen (5): The Guardian · France 24 · Anadolu Agency · South China Morning Post · Reuters
Unabhängige Ursprünge: 3 · Perspektiven: Asien; Türkische Staatsmedien; Westliche Nachrichtenagenturen; Westlich, Mitte-links; Westliche öffentliche Medien · Regionen: Asien, Europa, Global, Naher Osten
Prüfgremium: Claude, GPT-5.6 Sol, Kimi · Ergebnis: nach Korrekturen freigegeben. 33 Aussagen geprüft; 33 (100 %) von mindestens zwei Prüfern mit geprüftem Beleg gestützt. Überschrift von 3 der 3 Prüfer gestützt.
Abweichungen: keine. Jeder Prüfer hat alle geprüften Aussagen gestützt.
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