Konsultationen unter Beteiligung der NATO befassen sich vor geplanten Gesprächen in Abu Dhabi mit Sicherheitsgarantien für die Ukraine, berichtet Infobae
Konsultationen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine fanden unter Beteiligung der NATO statt, während laut Infobae für den 10. und 11. November von den USA vermittelte technische Gespräche zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi geplant sind.
Konsultationen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine fanden unter Beteiligung der NATO statt, wie TASS und Infobae berichteten.
Sicherheitsgarantien standen im Mittelpunkt von Treffen in Brüssel, wie aus einer von Infobae zitierten Nachricht von Rustem Umjerow in den sozialen Medien hervorgeht. Infobae bezeichnet Umjerow als Leiter der ukrainischen Auslandsnachrichtendienste.
Was berichtet wird
In einer TASS-Schlagzeile hieß es, die NATO habe die Konsultationen ausgerichtet. Laut Infobae trafen sich Vertreter der Vereinigten Staaten, Frankreichs, Deutschlands, des Vereinigten Königreichs und der NATO am Donnerstag in Brüssel bei einem Treffen, das über zwei Tage stattfand.
Infobae berichtete, Umjerow habe angegeben, dass es bei den Gesprächen um die Struktur der Garantien gegangen sei, die die Vereinigten Staaten, Europa und andere internationale Verbündete leisten könnten. Er gab zudem an, dass auch eine neue europäische Sicherheitsstrategie behandelt worden sei.
Laut Infobae bestätigte NATO-Sprecherin Allison Hart, dass das Treffen auf jüngste diplomatische Kontakte in Miami und Oslo gefolgt sei. Infobae schrieb außerdem, die Gespräche seien Teil des sogenannten „Prosperity Framework“, das Kiew und Washington Anfang dieses Jahres entwickelt hätten.
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff kündigte laut Infobae in dieser Woche an, dass die Ukraine und Russland am 10. und 11. November unter US-Vermittlung technische Verhandlungen in Abu Dhabi führen werden. Quellen im Europäischen Auswärtigen Dienst sagten Europa Press, dass die Europäische Union nicht teilnehmen werde, wie Infobae berichtete. Die Gespräche wurden als „trilaterales“ Format aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten beschrieben.
Laut Infobae empfing US-First-Lady Melania Trump am Donnerstag russische und ukrainische Delegationen im Weißen Haus. Als Teilnehmer nannte Infobae den russischen Sonderbeauftragten des Präsidenten Kirill Dmitrijew, den ukrainischen Ombudsmann Dmytro Lubinez und den Abgeordneten David Arachamija. In der Darstellung von Infobae zu diesem Treffen hieß es, in Oleschky sei eine Waffenruhe erreicht worden.
Was aus den Berichten nicht hervorgeht
Die von Vocemundi ausgewerteten Berichte beschreiben weder den Inhalt etwaiger vorgeschlagener Garantien, noch geben sie an, ob in Brüssel eine Einigung erzielt wurde. Sie nennen nicht die Amtsträger, die die Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, das Vereinigte Königreich oder die NATO vertraten. Sie geben nicht ausdrücklich an, ob oder wie die Ukraine teilnahm. Sie enthalten auch keine russische Reaktion auf die Gespräche in Brüssel und keine russische oder emiratische Stellungnahme zu den Gesprächen in Abu Dhabi. Die Bedingungen der Waffenruhe in Oleschky und des „Prosperity Framework“ sind nicht enthalten.
Was die einzelnen Seiten sagen
Rustem Umjerow: Die Ukraine strebt Zusagen an, die wirksam umgesetzt werden. Er sagte laut Infobae, Sicherheitsgarantien müssten ein System sein, das in der Praxis funktioniert, und nicht bloß eine politische Erklärung.
Giorgia Meloni, Ministerpräsidentin Italiens: In einem Brief an den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, stellte Meloni die mangelnde Koordinierung zwischen den EU-Staaten angesichts der Abfolge diplomatischer Treffen und Kontakte im Zusammenhang mit dem Krieg infrage, wie Infobae berichtete. Sie sagte, die EU solle entscheiden, wer sie am Verhandlungstisch vertritt und mit welchem Mandat. Sie warnte, dass ein Europa, das zersplittert handelt, an Glaubwürdigkeit verliert und denjenigen in die Hände spielt, die den Krieg verlängern wollen.
Melania Trump, US-First-Lady: Die in Oleschky erreichte Waffenruhe sollte laut Infobae zu einer länger anhaltenden Feuerpause führen.
Analyse
Die Berichte beschreiben zwei parallele Stränge: westliche Gespräche über Garantien und ein geplantes, von den USA vermitteltes Format, das laut Infobae die EU ausschließt. Sollten die Gespräche in Abu Dhabi wie angekündigt stattfinden, könnten sie zeigen, inwieweit diese Stränge miteinander verbunden sind. Melonis Brief deutet darauf hin, dass die Vertretung Europas eine ungeklärte Frage bleiben könnte, wobei die Ansichten anderer EU-Regierungen in den Berichten nicht enthalten sind. Die praktische Bedeutung der Brüsseler Gespräche ist ohne Einzelheiten zu den vorgeschlagenen Garantien oder eine russische Reaktion schwer einzuschätzen. Jedes Ergebnis könnte von diesen Einzelheiten abhängen und davon, ob die Parteien die vorgeschlagenen Mechanismen akzeptieren.
Wie wir das geprüft haben2 Quellen · 33/33 Aussagen gestützt · 3 KI-Prüfer
Unabhängige Ursprünge: 2 · Perspektiven: Lateinamerika; Russische Staatsmedien · Regionen: Eurasien, Lateinamerika
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Abweichungen (Claude): 1 Aussage als nur teilweise oder nicht gestützt bewertet, z. B. „'Parallel tracks' is an unhedged inference; the reports do not use this framing.“ (auf Englisch)
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